„Unser Team verfügt über umfassende Erfahrung in der Behandlung urogynäkologischer Beschwerden wie etwa Harninkontinenz oder Beckenorgan-Senkung. Mit ca. 470 operativen Eingriffen pro Jahr gehören wir zu den größten Zentren im Qualitätsverbund Beckenboden," berichtet die Oberärztin der Frauenklinik und Leiterin des Beckenbodenzentrums Dr. Sabine Gaiser. Dr. Kerstin Volkmer, ebenfalls Oberärztin in der Frauenklinik und Leiterin des Beckenbodenzentrums ergänzt: „Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden sind belastend, einschränkend und für die betroffenen Frauen immer noch mit Scham behaftet. Die gute Nachricht: Insuffizienz und Senkungsbeschwerden sind sehr häufig behandelbar. Dabei schauen wir ganz individuell, welche Maßnahmen für das Beschwerdebild, das Ausmaß der Senkung und die Lebenssituation der Frau geeignet sind. Deshalb freuen wir uns, dass die hohe Qualität unserer Arbeit durch die Aufnahme in den Verbund bestätigt wird."
Im Qualitätsverbund Beckenboden haben sich aktuell mehr als 40 Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Ziel zusammengeschlossen, die regionale Versorgung von Patientinnen mit Beckenbodenschwäche zu erhalten und zu verbessern. Ein einheitlicher zertifizierter Patientinnen-Pfad zur Behandlung der weiblichen Beckenbodenschwäche wird von dem Qualitätsverbund kontinuierlich weiterentwickelt und die Versorgung der Patientinnen somit auf einem sehr hohen Niveau gesichert.
Das Beckenbodenzentrum wurde 2013 unter der Leitung der beiden Fachärztinnen und Oberärztinnen der Frauenklinik Dr. Sabine Gaiser und Dr. Kerstin Volkmer im Krankenhaus St. Joseph-Stift gegründet. Damit bietet die Frauenklinik der Schwachhauser Klinik das gesamte Behandlungsspektrum der Frauenheilkunde an. Im Sommer 2021 hat das Beckenbodenzentrum neue Räumlichkeiten im neugebauten „ärztehaus sankt marien“ in der Schwachhauser Heerstr. 52a im zweiten Stock bezogen.



