Ihr Recht auf eine Zweitmeinung!

Als zertifiziertes Darmkrebszentrum nehmen wir am Zweitmeinungsverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft teil und sind offiziell als Zweitmeinungszentrum ausgewiesen.

Das Verfahren richtet sich an Krebspatienten, bei denen nach der von ihrem Arzt gestellten Diagnose und Therapieempfehlung Unsicherheiten bleiben. Diesen Patienten wollen wir eine qualitativ hochwertige Zweitmeinung anbieten - und somit größtmögliche Sicherheit für die eigene Therapieentscheidung geben.

Die Koordination der Zweitmeinungsfälle übernimmt die HMO AG (Kooperationspartner der Deutschen Krebsgesellschaft) mit Unterstützung durch ein Internetportal.

Für die Erstellung der Zweitmeinung besprechen wir die Patienten in unserer interdisziplinär besetzten Tumorkonferenz und geben eine Therapieempfehlung ab.

Wie läuft ein Zweitmeinungsverfahren ab?

Sie als Patient können zu Beginn des Verfahrens entscheiden, ob sie sich vor Erstellung der Zweitmeinung persönlich im Zentrum vorstellen möchten. Alternativ können Sie eine Zweitmeinung allein auf Basis ihrer Befunde, also nach Aktenlage, anfordern.

Die HMO ist für die Koordination des Zweitmeinungsverfahrens zuständig. Dafür verwendet die HMO ein Internetportal. Auf diesem Portal ist für die teilnehmenden Patienten eine elektronische Patientenakte (EPA) hinterlegt.

Die HMO erteilt dem Zentrum, das einen Zweitmeinungsfall übernimmt, Zugriffsrechte auf die EPA.

Die HMO garantiert gegenüber den Patienten und den Zentren, dass die Datenspeicherung auf der EPA die rechtlichen Vorgaben zum Datenschutz erfüllt.

Wenn eine Zweitmeinung gewünscht ist, wenden Sie sich direkt an die HMO AG, welche für die Koordination des Zweitmeinungsverfahrens zuständig ist.

Die HMO AG registriert Ihre Daten und wird alle notwendigen Befunde von Ihnen und den mitbehandelnden Ärzten anfordern und für das Zentrum zusammenstellen.

Die HMO erteilt dem Zentrum Zugriff auf die EPA des Patienten im Internetportal. Zudem sendet HMO die radiologischen Bilder des Patienten (in der Regel auf einem elektronischen Datenträger) per Post zu oder der Patient bringt die Bilder zur persönlichen Vorstellung im Zentrum mit.

Sofern der Patient eine persönliche Vorstellung im Zentrum vor Erstellung der Zweitmeinung wünscht, nimmt das Zentrum direkt mit ihm Kontakt auf und vereinbart einen Gesprächstermin.

Nach Sichtung der EPA und radiologischen Bilder sowie (gegebenenfalls) persönlicher Vorstellung des Patienten, bespricht das Zentrum den Patientenfall in der Tumorkonferenz.

Das Zentrum dokumentiert die Therapieempfehlung der Tumorkonferenz als Zweitmeinung in der EPA des Patienten.

Sofern der Patient sich persönlich im Zentrum vor Erstellung der Zweitmeinung vorgestellt hat, vereinbart das Zentrum mit ihm einen Termin zur Erläuterung der Zweitmeinung.

Bei einer Zweitmeinung nach Aktenlage teilt die HMO dem Patienten das Ergebnis der Zweitmeinung in einem Telefonat mit.

Kontakt zur HMO AG

Tel.: 089 / 231 414 747
E-Mail: info(at)krebszweitmeinung.de
www.krebszweitmeinung.de
www.hmo.de