Kontrastmittelsonographie – wie läuft die Untersuchung ab?

rechts: Ultraschall einer Nierenperfusion; links: korrespondierender Befund in der Kontrastmittelsonographie

Die Untersuchung unterscheidet sich von einer herkömmlichen Untersuchung unter anderem dadurch, dass vorher ein venöser Zugang gelegt werden muss. Über diesen Zugang kann das Ultraschallkontrastmittel während der Untersuchung in die Venen gespritzt werden. Das Kontrastmittel bleibt über etliche Minuten im Blutkreislauf stabil und kann z.B. in der Leber für die Bildgebung der Durchblutung von Tumoren bzw. Herdbefunden genutzt werden.

Die weitere Untersuchung unterscheidet sich für die Patientin / den Patienten nicht wesentlich von einer herkömmlichen Ultraschalluntersuchung. Die Bilder werden jedoch, wie oben beschrieben, über eine etwas andere Technik als in der normalen Sonographie erzeugt. Eine sehr genaue Aussage über die Dynamik der Durchblutung ist darüber möglich.

Da die Analyse der Kontrastmitteldynamik sehr komplex sein kann, erfolgt diese im St. Joseph-Stift Bremen zusätzlich auch in Kooperation mit international anerkannten Ultraschallexperten der Charité (DEGUM III-Ultraschall, Leitung Prof. Dr. T. Fischer). Voraussetzung ist die vorausgegangene Einwilligung der zu untersuchenden Person, dass die Bilddaten anonymisiert via Internet nach Berlin an die Charité geschickt werden dürfen. Für diesen Service entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ein erstes Ergebnis bekommt die Patientin / der Patient während der Untersuchung, die Auswertung der Kollegen an der Charité dauert in aller Regel 1-2 Tage.