Ihr Aufenthalt bei uns

Wie kommen Sie zu uns?

Die Kosten für einen stationären Aufenthalt werden von allen gesetzlichen Krankenkassen getragen. Die Aufnahme zur Krankenhausbehandlung erfolgt über die Einweisung des behandelnden Haus- oder Facharztes.

Die Behandlungen in der Ambulanz werden hingegen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen i. d. R. keine Kosten. Die Kostenübernahme durch private Krankenkassen liegt in deren Ermessen.

Zur Klärung der Kostenübernahme einer stationären Therapie ist im Vorfeld der Therapie eine Anfrage an die entsprechend gesetzliche Kasse nicht notwendig.

Wie läuft der typische Aufenthalt ab?

Die typische Verweildauer liegt bei zehn Tagen.

Unsere Therapiebasis bilden die entzündungsregulierenden Verfahren, die moderate Ganzkörperhyperthermie und ggf. ein kurzes therapeutisches Heilfasten nach Buchinger.
Die Ganzkörperhyperthermie ist ein anstrengendes Verfahren, welches zur Durchführung und Erholung mindestens 1-2 Tage benötigt. Patienten, die für eine Behandlung mit Ganzkörperhyper-thermie geeignet sind, erhalten in der Regel 2-3 Behandlungen.

Nachdem am ersten Tag die Aufnahme mit ärztlichem Gespräch, körperlicher Untersuchung, Labordiagnostik und sofern als nötig nach Einleitung zusätzlicher Diagnostik erfolgt ist, wird ein individueller Therapieplan erstellt.

Am Folgetag führen wir normalerweise die erste Ganzkörper-hyperthermie durch.
Im Anschluss beginnen wir mit der Fastentherapie. Normalerweise wird 3-5 Tage lang gefastet, wobei vor dem Beginn ein Entlastungstag, z.B. mit Obst, notwendig ist und nach Abschluss der Fastenperiode ein Tag mit Fastenbrechen und anschließend Aufbautage mit leichter Kost folgen, deren Anzahl etwa einem Drittel der Fastentage entsprechen sollte.

Die Patienten, bei denen eine Fastentherapie nicht sinnvoll erscheint oder kontraindiziert ist, erhalten trotzdem eine entlastende diätetische Therapie, z. B. mit Kartoffeltagen.

Erst danach werden die noch vorgesehenen Ganzkörperhyperthermien durchgeführt.
Aus der für die Kernmodule benötigten Zeit ergibt sich das Gerüst für die oben genannte Verweildauer auf unserer Station.

Die übrigen Verfahren und ärztlich durchgeführten Therapien werden täglich individuell in Abhängigkeit vom Krankheitsverlauf vom behandelnden Arzt festgelegt.

Diese finden zu variabel vereinbarten Zeiten am Tag statt. Bei diesen Therapieformen handelt es sich zum Beispiel um Akupunktur, ausleitende Verfahren (Schröpfkopfbehandlung, Blutegelbehandlung etc.), Neuraltherapie nach Hunneke, Baunscheidtbehandlung, individuelle psychologische Beratungsgespräche, ordnungstherapeutische Gespräche, Ernährungsberatung, TENS-Theapie (Behandlung mit Reizstrom), Fußreflexzonentherapie, Triggerpunktbehandlung, Infusionstherapie und Verschiedenes mehr.

Wie sieht bei uns ein üblicher Tagesablauf aus?

  • 06:00 Uhr - Wärmeträgeranwendung 
  • 06:50 - 7:30 Uhr - Kneipp'sche Güsse
  • 07:30 - 08:00 Uhr - Qi Gong oder Krankengymnastik-Gruppe
  • 08:00 - 08:30 Uhr - Frühstück
  • 08:30 - 11:00 Uhr - Ärztliche Visite und Anwendungen
  • 10:30 Uhr - Bewegungsbad 2x / Woche
  • 12:00 Uhr - Mittagessen 
  • 13:00 - 14:00 Uhr - Wickelanwendung mit Kräuterzusätzen
  • 14:30 - 15:45 Uhr - Rückenschule / Walking, Entspannungs-Atemübungen /
    Ordnungstherapie zur Entwicklung gesundheitsfördernden Verhaltens im Alltag 
  • 16:00 - 17:00 Uhr - Fußbäder 
  • 18:00 Uhr - Abendessen 
  • 19:00 - 20:00 Uhr - Einreibungen, Auflagen
  • zur Nacht - Wärmeträgeranwendung 

Die ärztlichen und physiotherapeutischen individuellen Behandlungen finden zu variabel vereinbarten Zeiten statt.