Informationen für Patientinnen zum Ablauf von Diagnostik und Therapie

Unsere Ziele:

  1. Qualitätskontrollierte und leitlinienorientierte Diagnostik und Behandlung der Brustdrüsenerkrankungen
  2. Möglichst kurzfristige Durchführung der notwendigen ambulanten Voruntersuchungen und der geplanten Operation

Um diese Ziele zu erreichen, sind für jede Patientin, die wir betreuen, bestimmte Abläufe vorgesehen:

  • Anmeldung über das Brustzentrum (Fon 347 1358) oder das Institut für Radiologische Diagnostik (Fon 347 1552).
  • Die bisher durchgeführten Voruntersuchungen werden gesichtet und vervollständigt. Wurde noch keine Gewebeprobe (schmerzlose Nadelbiopsie) zur Diagnosesicherung entnommen, führt dies die Röntgenabteilung durch.
  • Sobald alle Befunde und Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird in einer fachübergreifenden Konferenz der weitere Behandlungsweg besprochen. Die Patientin erhält einen Untersuchungstermin in der Brustsprechstunde der Frauenklinik und wird dort ausführlich beraten.
    Falls eine Operation notwendig ist, erhält die Patientin einen Termin zur stationären Aufnahme und führt das Gespräch mit dem Narkosearzt und dem Operateur.
  • Falls die Entfernung des Wächter- Lymphknoten (Sentinel-Node-Biopsie) möglich ist, kommt die Patientin am Tag vor der Operation in die Klinik, damit die Lymphknoten nuklearmedizinisch markiert werden können.
  • Unmittelbar vor der Operation muss ein nicht tastbarer Brusttumor von der Röntgenabteilung lokalisiert werden.
  • Nachdem der Pathologe das bei der Operation entnommene Gewebe geprüft hat und alle erforderlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, werden die Ergebnisse besprochen. Dies geschieht auf einer fachübergreifenden Konferenz (Teilnehmer: Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeut, Radiologen, Humangenetiker), um die bestmögliche Nachbehandlung festzulegen.