Schmerzlinderung in der Geburtshilfe

Damit Sie bei Geburt Ihres Kindes nicht unnötig durch Schmerzen beeinträchtigt werden, steht Ihnen in dieser Phase ein unfangreiches geburtshilfliches und narkoseärztliches Team beiseite.

Vor der Geburt helfen Ihnen Hebammen und Geburtshelfer/Innen mit medikamentösen und nicht medikamentösen Verfahren. Anästhesisten/Innen und Anästhesiepflegepersonal sind täglich 24 Stunden im St. Joseph-Stift anwesend und können zur Linderung von Wehenschmerzen jederzeit unverzüglich hinzugezogen werden. Unsere Abteilung ist regelmäßig mit der Durchführung der geburtshilflichen Leitungsanästhesie (PDA, Periduralanästhesie) betraut. Bei uns profitieren ca. 23% der Frauen im Verlauf der Geburt durch dieses Verfahren zur Schmerzlinderung.

Sollten Sie durch einen Kaiserschnittes entbinden, werden Sie nach der Operation von Schwestern und Frauenärzten/Innen der entsprechenden Station sowie von Anästhesisten/Innen schmerztherapeutisch weiter betreut. Auch hier stehen zur Schmerzlinderung, nicht medikamentöse, medikamentöse Therapiemöglichkeiten sowie die Behandlung mittels Schmerzkatheter zu Verfügung.

Für stillende Mütter werden alle Möglichkeiten genutzt, um die Mutter optimal zu behandeln und gleichzeitig den Säugling in seiner Entwicklung nicht zu beeinträchtigen.

Sollten Sie Fragen zur Schmerzlinderung im Rahmen der Geburtshilfe, insbesondere zur Periduralanästhesie, haben beantworten wir diese gerne in der Anästhesiesprechstunde (Tel.: 0421-347-1502, Öffnungszeiten: Mo. - Do. 07:00 - 16:00 und Fr. 07:00 - 12:00 Uhr ).