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Sturzprophylaxe in der Pflege
Standardaussage: Jeder Patient/Bewohner mit einem erhöhten Sturzrisiko erhält eine Sturzprophylaxe, die Stürze verhindert oder Sturzfolgen minimiert.
Begründung: Stürze stellen insbesondere für ältere und kranke Menschen ein hohes Risiko dar. Sie gehen häufig mit schwerwiegenden Einschnitten in die bisherige Lebensführung, einher, die von Wunden und Frakturen über Einschränkung des Bewegungsradius infolge verlorenen Vertrauens in die eigene Mobilität bis hin zum Verlust einer selbständigen Lebensführung reichen. Durch rechtzeitige Einschätzung der individuellen Risikofaktoren, eine systematische Sturzerfassung, Information und Beratung von Patienten/Bewohnern und Angehörigen sowie gemeinsame Maßnahmenplanung und Durchführung kann eine sichere Mobilität gefördert werden.
Im Krankenhaus wird bei allen Patienten mit einem erhöhten Sturzrisiko mit Hilfe einer speziellen Risiko-Skala die Sturzgefahr erhoben und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, um einen Sturz zu verhindern bzw. die Folgen eines Sturzes weitestgehend zu mindern. Einige Möglichkeiten sind sog. Hüftprotektoren, Niederflurbetten, spezielle Sturzmatratzen u. a.









