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Methodenspektrum in der Gastroenterologischen Funktionsdiagnostik
Die Untersuchungen umschließen die Bereiche Motilität mit Überprüfung der Speiseröhre, des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre, des Dünndarms, der Manometrie am Enddarm und der pH-Metrie zur Abklärung von Sodbrennen. Mit dem 13C-Harnstoff-Atemtest wird das Bakterium Helicobacter pylori im Magen nachgewiesen. Mit Hilfe des 13C-Octanoat-Atemtests kann eine Magenentleerungsstörung überprüft werden. Eine Diagnostik mit H2-Atemtests dient zur Bestimmung der Passagezeit im Magen-Darmtrakt, zur Abklärung einer bakteriellen Fehlbesiedelung im Dünndarm sowie zum Ausschluß einer Milchzucker-, Fruchtzuckerunverträglichkeit. Zur Abklärung der Bauchspeicheldrüsenfunktion stehen invasive Tests (z.B. Sondentest) und nichtinvasive Tests
(z.B. Pankreolauryl-Test) zur Verfügung. Alle genannten Untersuchungen sind stationär sowie ambulant durchzuführen.
Folgende Funktionsuntersuchungen werden angeboten:
- 13C - Atemtests:
- Nachweis eines Helicobacter pylori-Status Diagnose und Therapiekontrolle
- Bestimmung der Magenentleerungszeit
- H2 - Atemtests:
- Überprüfung einer bakteriellen Fehlbesiedelung im Dünndarm
- Ausschluß von Laktose-Unverträglichkeit
- Ausschluß von Fructose-Unverträglichkeit
- Bestimmung der Transitzeit durch den Magen-Darm-Trakt
Darüberhinaus werden den Patienten noch umfangreiche Testverfahren zur Überprüfung der Pankreasfunktion angeboten.
Einen weiteren Schwerpunkt nehmen die gastroenterologischen Verfahren zur Abklärung der motorischen Funktion im Gastro-Intestinal-Trakt ein:
- Langzeit-pH/Manometrie - Beurteilung einer Refluxösophagitis zusammen mit
unregelmäßig auftretenden Kontraktionsmuster - Ösophagusmanometrie - Überprüfung einer Motilitätsstörung in der
Speiseröhre und des unteren Sphinkters - Antro-Duodenale Manometrie - zur Abklärung des phasischen und tonischen
Aktivitätsmusters - Anorektale Motilität - Indiziert bei Defäkationsstörungen und Inkontinenz






