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Schmerztherapie

- v.l.n.r.: Sören Voss, Dr. Carsten Brummerloh, Dr. Bernd Leitner, Prof. Dr. Karsten Jaeger, Maria Beil, Raimond Ehrentraut, Dr. Annabell Goldhahn
Liebe Patientin, lieber Patient,
ein Krankenhausaufenthalt ist sehr häufig mit Angst vor Schmerzen verbunden. Im Verlauf von verschiedenen Erkrankungen oder deren Behandlungen können leider auch tatsächlich schmerzhafte Phasen auftreten. „Schmerz“ ist aber nicht ein unumgängliches Schicksal. Schmerz kann gelindert werden! Dies ist uns, auch im Sinne unseres Leitbildes ein großes Anliegen.
Eine Voraussetzung für die bestmögliche Betreuung ist, dass Sie mit unserem Personal über Ihre persönliche Schmerzempfindung sprechen, von Anfang an. Dazu bietet sich sowohl das Gespräch mit dem Pflegepersonal, als auch mit den ärztlichen Kollegen(innen) an.
Wir möchten wissen, wie es Ihnen geht, und werden Sie regelmäßig befragen und nicht erst dann reagieren, wenn Sie auf uns zukommen. Schmerzen haben zwar eine natürliche Schutzfunktion, können den Heilungsprozess aber auch verzögern. Deshalb wird die Behandlung von Schmerzen als ein wesentlicher Bestandteil der Therapie angesehen.
Unsere Ziele für Sie:
- Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlergehen
- Geringe Schmerzbelastung
- Unterstützung ihrer Angehörigen
- Ausgewogene Schmerztherapie, auf dem aktuellen Stand der Medizin
Weitere Informationen
Zertifikat "Qualifizierte Schmerztherapie"
Die Schmerztherapie des Krankenhaus St. Joseph-Stift ist von der Certkom e.V. zertifiziert. Lesen sie mehr dazu
Schmerztherapie bei Kindern
Kinder im Krankenhaus sind etwas Besonderes. Sie haben genau wie Erwachsene das Recht auf eine adäquate Schmerztherapie. Schließlich werden sie im St. Jo- seph-Stift zumeist operiert, und zwar in der HNO-Abteilung oder Augenklinik. Seit Ende 2009 haben wir ein Angst- und Schmerz- prophylaxekonzept für Kinder ein- geführt. Lesen sie mehr dazu
Alle anzeigen / Alle verbergen
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Der Schmerzdienst
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Seit 2004 gibt es im St. Joseph-Stift einen Schmerzdienst. Die Mitarbeiter dieses spezialisierten Teams versorgen Patienten aller Kliniken. So stellen wir sicher, dass alle Patienten, die eine be- sondere Schmerzbehandlung be- nötigen, von Experten begleitet werden. Das Team besteht aus speziell ausgebildeten Pflege- kräften und Ärzten der Anästhesie. Regelmäßige Visiten garantieren die hohe Qualität der Schmerz- therapie.
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Methoden der Schmerztherapie
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Entsprechend den persönlichen Bedürfnissen kann eine schmerz-therapeutische Behandlung angeboten werden. Dazu verfügen wir über verschiedene Therapiemög- lichkeiten:
Medikamentöse Schmerztherapie
- Schmerzmedikamente
- Nervenblockaden
- Örtliche Injektionen
- Katheterverfahren
- SchmerzpumpenNaturheilkundliche Verfahren
- Akupunktur, Neuraltherapie
- Schröpfen, Blutegel
- HyperthermieTherapie ohne Medikamente
- Physiotherapie
- Elektrotherapie (TENS)
- Akupunktur -
Qualität und Kontrolle
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„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Es reicht uns nicht allein, einen Schmerzdienst zu haben, moderne Behandlungsmethoden anzuwenden und Mitarbeiter aus- und fortzubilden. Deshalb befragen wir immer wieder unsere Patienten, in welchem Umfang die Schmerz- behandlung tatsächlich geholfen hat. Die Ergebnisse werden mit den Fachleuten und den Mitarbeitern vor Ort besprochen. Sollten Verbesse- rungen oder Veränderungen not- wendig sein, so werden diese umgehend in die Wege geleitet.
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In der Obhut der Pflege
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Schwestern und Pfleger betreuen Sie rund um die Uhr und werden Sie auch mit Ihren Schmerzproblemen nicht alleine lassen. Sie sorgen für:
- Schonende Pflege und Lagerung
- Vorsichtige Mobilisation
- Eingehen auf Ihre Bedürfnisse
- Beratung und Erklärung
- Information des Arztes
- schnelle Anpassung der
Schmerztherapie
- Übergabe wichtiger Informa-
tionen oder Besonderheiten an
weiter behandelnde EinrichtungenWir haben im St. Joseph-Stift den Nationalen Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pfle- ge“ umgesetzt, der dazu beiträgt, dass Schmerztherapie dort wo sie gebraucht wird zeitnah und hilfreich durchgeführt werden kann.






