Freitag, 30.07.2010

Punktlandung: Chefarzt Dr. Norbert Kaiser geht nach 30 Jahren in den Ruhestand

„Für mich ist die heutige Verabschiedung eine Punktlandung. Genau vor 30 Jahren, am 1. August 1980, übernahm ich als Chefarzt die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin im St. Marien-Hospital Lüdinghausen“, mit diesen Worten verabschiedete sich heute Dr. Norbert Kaiser vor rund 100 Gästen, darunter eine Vielzahl an Weggefährten der zurückliegenden Jahre.

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Dr. Norbert Kaiser (re.) und seine Ehefrau Roswitha mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Jörg Siebert (li.) und Geschäftsführer Burkhard Nolte.

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Dr. Norbert Kaiser: 30 Jahre hat er als Chefarzt die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin geleitet.

Bevor der Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin in das Münsterland kam, war er als Facharzt an der Julius-Maximilian-Julius-Universität in Würzburg tätig. In den Jahren seiner Tätigkeit führte er über 100.000 Anästhesien durch. Ein besonderes Anliegen war dem leitenden Notarzt für den Kreis Coesfeld der Aufbau eines gut funktionierenden Notarztsystems für den Südkreis Coesfeld. So baute Dr. Kaiser insbesondere auch die Gruppe der Leitenden Notärzte im Kreis Coesfeld auf.
In der Laudatio würdigte der Ärztliche Direktor des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen und sein Kollege Dr. med. Jörg Siebert das besondere Engagement des weit über Lüdinghausen hinaus bekannten Arztes. „Dr. Kaiser hat neben seinen vielfältigen täglichen Dienstaufgaben 30 Jahre lang jede zweite Nacht Bereitschaftsdienst geleistet und so Notoperationen zu allen Zeiten ermöglicht. Diese Leistung verdient allerhöchsten Respekt.“
Auch der Geschäftsführer des Hospitals, Burkhard Nolte, würdigte den ausscheidenden Chefarzt: „ Dr. Kaiser ist ein Urgestein des St. Marien-Hospitals. Er hat mit dem Auf- und Ausbau der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin Pionierarbeit für unser Hospital geleistet und über drei Jahrzehnte unzählige Patienten hervorragend betreut“. Nach weiteren Redebeiträgen des  Kuratoriumsvorsitzenden Christoph Schlütermann und der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Diana Böhle, sprach der Ruheständler selbst zu seinen Gästen: In seiner Abschiedsrede dankte er allen, die ihn in den Jahren seiner Tätigkeit begleitet haben: „Zunächst möchte ich mich bei meiner Familie bedanken, die mir in den zurückliegenden 30 Jahren den Rücken für dieses Krankenhaus freigehalten haben. Aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt mein Dankeschön. Jetzt freue ich mich auf das, was vor mir liegt“. Freudig blickt der scheidende Chefarzt auch in die Zukunft, in dessen Mittelpunkt vor allem die gemeinsamen Reisen mit seiner Ehefrau Roswitha stehen.