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Donnerstag, 15.07.2010
Medizinische Kompetenz für die Region - Facharbeitskreis informierte sich über die Schwerpunkte im St. Marien-Hospital Lüdinghausen
„Facharbeitskreis Soziales, Gesundheit und Pflege“ mit diesem Titel präsentiert sich zukünftig der bisherige Facharbeitskreis der CDU „Zukunft der Pflege“. Im Rahmen seiner letzten Sitzung tagten die Mitglieder im Südkreis. Hier informierten sie sich über die Neubaumaßnahme und die Versorgungsstrukturen im St. Marien-Hospital Lüdinghausen, dem Krankenhaus der Region.


Anni Willms, Sprecherin des CDU-Facharbeitskreises „Soziales, Gesundheit und Pflege“ (4. v. l.), daneben ärztlicher Direktor Dr. med. Jörg Siebert, Bauleiter Heinz Gockel und Verwaltungsleiterin Monika Kleingräber-Niermann (10. v. l.) bei der Besichtigung der Neubaumaßnahme (Bildquelle: Facharbeitskreis Soziales, Gesundheit und Pflege).
„Als Krankenhaus der Grundversorgung sind wir nun für die Zukunft gut aufgestellt. Mit den Fachabteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin und dem Zentrum für Akutgeriatrie und geriatrische Rehabilitation wurde eine Struktur geschaffen, die insbesondere auch die insgesamt 314 Arbeitplätze sichert“, mit diesen Worten begrüßten Monika Kleingräber-Niermann, Verwaltungsleiterin im St. Marien-Hospital Lüdinghausen und der Ärztliche Direktor, Dr. Jörg Siebert, die Mitglieder des Facharbeitskreises. Diese trafen sich zunächst direkt vor Ort, auf der Baustelle. Unter der Führung von Bauleiter Heinz Gockel machten sich die Teilnehmer dort ein Bild von der Entwicklung der Neubaumaßnahme. „Derzeit sind knapp 40 Handwerker hier beschäftigt. Trockenbauer, Haustechniker, Elektriker und mehr“, berichtete Gockel, als Mitarbeiter der Firma FAC’t, einer Tochter der St. Franziskus-Stiftung Münster. Mit Inbetriebnahme des Neubaus verfügt das Hospital über 193 Betten. In Trägerschaft der St. Franziskus-Stiftung Münster ist das Lüdinghauser Hospital eins von insgesamt 15 Krankenhäusern und sieben Einrichtungen in der Senioren- und Behindertenhilfe mit insgesamt über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und steigender Umsatzentwicklung. „Im Februar 2011 rechnen wir mit dem Einzug in den Neubau. Insbesondere freuen wir uns natürlich auf die Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen“, erklärte Kleingräber-Niermann und berichtete weiter: „Eine Wahlleistungsstation im Hotelcharakter befindet sich im ersten Obergeschoss sowie 30 von insgesamt 60 Betten der Klinik für Geriatrische Rehabilitation im Erdgeschoss“. In einer sich anschließenden Diskussionsrunde nach der Besichtigung der Baumaßnahme wurde der Einsatz von jungen Ärztinnen und Ärzten und in dem Zusammenhang auch der bereits bestehende Ärztemangel thematisiert. „Gerade hier ist die Zugehörigkeit zu einem großen Krankenhausverbund von großem Vorteil“, so der Ärztliche Direktor. „Die Notfalldienstreform ist ein Thema, welches die Wichtigkeit gemeinsamer Konzepte für die Zukunft und damit für eine gute medizinische Versorgungsqualität hervorhebt“. Ausdrücklich betonten die beiden Mitglieder der Betriebsleitung die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, dem Krankenhaus und weiteren an der Gesundheitsversorgung Beteiligter. Bereits seit über fünf Jahren befindet sich die Notfallpraxis der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte auf dem Hospitalgelände. Im Rahmen der Reform, die von Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe geplant ist, bleibt die Notfallpraxis in Lüdinghausen eine von insgesamt drei im Kreis Coesfeld. Anni Willms, Vorsitzende des Facharbeitskreises hob hervor, wie wichtig das St. Marien-Hospital Lüdinghausen für die Versorgung der Bevölkerung im Südkreis ist.: „Als einer der größten Arbeitgeber der Stadt Lüdinghausen ist das Krankenhaus für den Kreis Coesfeld und auch für die Stadt Lüdinghausen auch von wirtschaftlichem Interesse“. Kleingräber-Niermann sprach abschließend nochmals ihren ausdrücklichen Dank aus an alle, die sich für den Erhalt des Hospitals eingesetzt haben.





